-
17.02.2012
- → Inland
Boß der Bosse rüffelt Ministerin
Berlin. Unternehmerlobbyist Dieter Hundt weist die Forderung von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach spürbaren Lohnerhöhungen scharf zurück. Wenn sich die Ministerin nicht weiter mit »unqualifizierten Äußerungen zu Wort meldet«, könnten die anstehenden Tarifverhandlungen lösungsorientiert gestaltet werden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Donnerstag in Berlin. Das habe er von der Leyen in einem persönlichen Gespräch verdeutlicht.
Die CDU-Politikerin hatte sich in der Bild am Sonntag für spürbare Lohnerhöhungen oberhalb der Inflationsrate stark gemacht.
(dapd/jW)
Die CDU-Politikerin hatte sich in der Bild am Sonntag für spürbare Lohnerhöhungen oberhalb der Inflationsrate stark gemacht.
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
