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Haarrisse werden für Airbus teuer

Berlin. Die Haarrisse in Tragflächen des Superjumbos A380 werden für den Hersteller Airbus teuer: Nach Spiegel-Informationen rechnen Branchenkenner und Airbus-Insider mit Zusatzkosten von bis zu 100 Millionen Euro. Diese seien Folge der Inspektionen, die von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit, EASA, angeordnet wurden. Das Geld werde für die Kontrolle und Reparaturarbeiten an den schadhaften Teilen benötigt sowie die Bereitstellung von Ersatzmaschinen für die betroffenen Fluggesellschaften, berichtete das Nachrichtenmagazin am Wochenende vorab.

Demnach summiert sich der Aufwand für 69 bereits ausgelieferte A380 auf rund 70 Millionen Euro. Hinzu kämen Ausgaben für mindestens ein Dutzend weitere Maschinen, die in den nächsten Monaten übergeben würden sowie für die Änderung bereits im Bau befindlicher Tragflächen. Dem Magazin zufolge wollte sich ein Airbus-Sprecher dazu nicht äußern. Er habe allerdings eine dauerhafte Lösung bis zum Sommer angekündigt.(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2012, Seite 5, Inland

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