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13.02.2012
- → Feuilleton
Whitney Houston tot
Am Ende hat dieser frühe Tod einer schillernden Pop-Diva wieder etwas mit Drogen zu tun. Was man in den 1980er Jahren nicht für möglich gehalten hätte: Dort reüssierte sie mit fast unerträglichen Radiohits wie »Saving All My Love For You« oder dem kaum zu entgehenden »I Will Always Love You«. Sie verkaufte Platten wie irre, sahnte Grammys ab, stand ganz weit oben. Aber mit ihrer Ehe mit dem Rapper Bobby Brown begannen wohl auch die Probleme. Von häuslicher Gewalt war die Rede und von Drogen. Was damals noch widersprüchlich schien zur glatten Oberfläche dieses Gesangstiers mit der Mörderstimme, folgte bald schon einer gewissen Logik: Es ist einsam und anstrengend an der Spitze, da helfen anscheinend nur toxische Mittel.
Immer wieder kämpfte Houston mit Drogenproblemen. 2009 gelang ihr ein Comeback-Album, aber die anschließende Tournee war von Negativschlagzeilen geprägt: Sie mußte etliche Konzerte wegen Krankheit absagen und erhielt negative Kritiken. Die Ehe mit Bobby Brown war da schon längst Geschichte, ihre zahlreichen Entzugsprogramme wohl aber nicht. (dapd/jW)
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