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Insolvenzverfahren bei Manroland

Augsburg. Das Insolvenzverfahren für den Druckmaschinenhersteller Manroland ist eröffnet worden. Damit leitete das Amtsgericht Augsburg am Mittwoch den zweiten Schritt der Insolvenz ein, wie es mitteilte. Das Unternehmen war Ende November Bankrott gegangen. Der bisher vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider wurde in seiner Position bestätigt. Zudem trat am Nachmittag der Gläubigerausschuß zusammen, um über die Veräußerung des Unternehmens zu beraten und zu entscheiden. Manroland soll zerschlagen werden. Bislang ist geplant, das Hauptwerk in Augsburg und später auch den Standort im sächsischen Plauen an die Lübecker Possehl-Gruppe zu verkaufen. An dem dritten Standort im hessischen Offenbach ist Konkurrent Koenig & Bauer interessiert. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2012, Seite 1, Kapital & Arbeit

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