Zum Inhalt der Seite

Teilentschuldung weiter umkämpft

Brüssel. Im Ringen um den teilweisen Schuldenerlaß für Griechenland drängt die Euro-Gruppe die Banken und Fonds zu weiteren Zugeständnissen. »Die Verhandlungen mit dem Privatsektor gehen weiter«, hieß es am Mittwoch aus euro­päischen Diplomatenkreisen. In dem Poker um den Schuldenschnitt war der Internationale Bankenverband (IIF) schon entgegengekommen – und hätte durchschnittliche Zinsen zwischen 3,5 und vier Prozent für die Gesamtlaufzeit seiner neuen Griechenland-Anleihen akzeptiert.

Die deutsche Bundesregierung wollte den Satz aber noch weiter drücken. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos gab sich zuversichtlich, daß bis Ende der Woche eine Einigung gefunden wird. Man stehe »einen Schritt vor dem Deal«, hatte er am Dienstag abend in Athen erklärt. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!