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Fußball-Randspalte

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Bonn. An den Stadiontoren der Bundesliga könnten zukünftig »Gesichtsscanner« zum Einsatz kommen. Laut Spiegel online hat Lorenz Caffier, CDU-Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern und Vorsitzender der Innenministerkonferenz, eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Gesichter der Stadionbesucher sollen demnach mit Bildern aus der Datei »Gewalttäter Sport« abgeglichen werden, in der nach offiziellen Angaben derzeit etwa 13000 Personen erfaßt sind.

(sid/jW)

Zwei große Nummern

München. Exmanager Reiner Calmund hat sich so seine Gedanken um die Zukunft eines Spielers seines früheren Vereins Bayer Leverkusens gemacht: »Michael Ballack ist in den USA und China eine große Nummer. Der ›alte Sack‹ ist im Ausland sehr beliebt. Er war der Exportschlager des deutschen Fußballs, in den Sportgeschäften hängen noch immer seine Plakate«, sagte Calmund dem Bezahlfernsehsender Sky. »Wie ich den Michael von der Mentalität her kenne, kommen ihm die USA mehr entgegen als Saudi Arabien oder China.«

(sid/jW)

Immaterielles Wirtschaftsgut

München. Bundesligavereine können Ablösezahlungen für Profis nicht auf einen Schlag bei der Steuer absetzen, sondern müssen die Aufwendungen als »immaterielles Wirtschaftsgut« über die gesamte Vertragslaufzeit abschreiben. Das entschied der Bundesfinanzhof in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Die exklusive Einsatzmöglichkeit eines Spielers muß demnach als »eine eigenständige vermögenswerte Position des Vereins bei der Bilanzierung berücksichtigt werden«.
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(AFP/jW)

Vom Platz beordert

Kunming. Ein nordkoreanisches Jugendteam ist bei einem Turnier im chinesischen Kunming kurz vor dem Spiel gegen ein Team aus Südkorea vom Platz beordert worden. Es gibt Erinnerungsfotos vom gemeinsamen Aufwärmtraining.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2012, Seite 16, Sport

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