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30.01.2012
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Ramsauers Amigos im Verkehrsministerium
Hamburg. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) soll einem Spiegel-Bericht zufolge bei Personalentscheidungen in seinem Ministerium Parteifreunde bevorzugt haben. Ramsauer habe unter anderem wichtige Unterabteilungsleiterstellen zum Teil ohne Ausschreibung mit Gefolgsleuten besetzt, wie das Magazin am Sonntag berichtete. Ebenfalls in der Kritik stehe der schnelle Aufstieg einiger Vertrauter des Ministers. Zuvor war bereits Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) wegen des Vorwurfs der Parteibuchwirtschaft in seinem Ministerium in die Kritik geraten. Das Verkehrsministerium wollte sich laut Spiegel nicht zu den umstrittenen Personalentscheidungen äußern.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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