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03.01.2012
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Ver.di für geteilte Pflichtvorsorge
Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat sich in die Debatte um eine Versicherungspflicht zur Altervorsorge für Selbständige eingeschaltet und die Forderung bekräftigt, auch die Auftraggeber daran zu beteiligen. Eine armutsfeste Absicherung sei mit einer einseitig finanzierten Pflichtvorsorge für selbstständige Geringverdiener nicht zu erreichen, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Elke Hannack am Montag in Berlin. »Es ist wenig gewonnen, wenn ausgerechnet diejenigen, die sich keine Vorsorge leisten können, dazu gesetzlich verpflichtet werden«. Zur Zeit sind über 30000 Solo-Selbständige bei ver.di organisiert. (ots/jW)
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