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Japan entwickelt neue Cyberwaffe

Tokio. Japan hat einen Computervirus entwickelt, mit dem sich der Ursprung einer Cyberattacke zurückverfolgen und deren Programm neutralisieren läßt. Wie die Zeitung Yomiuri Shimbun am Sonntag berichtete, krönt die Entwicklung der Cyberwaffe ein dreijähriges Forschungsvorhaben mit Kosten von 179 Millionen Yen (1,79 Millionen Euro), das die Regierung der Technologiefirma Fujitsu übertrug. Japan werde Gesetzesänderungen vornehmen müssen, weil die Verwendung einer Cyberwaffe gegen japanische Rechtsnormen verstoßen könnte. Im vergangenen Jahr waren offenbar Computer von Parlamentariern und Botschaftern des Landes ausgespäht worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2012, Seite 2, Ausland

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