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02.01.2012
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Zahlreiche Tote bei Gewalt in Nigeria
Lagos. Verfeindete Gruppen haben sich in Nigeria wegen eines Streits um Land gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Dabei wurden im südöstlichen Bundesstaat Ebonyi am Samstag mehr als 50 Menschen getötet, wie Regierungssprecher Onyekachi Eni sagte. Er betonte, daß die Gewalttaten nicht in Verbindung mit den jüngsten Anschlägen der Sekte Boko Haram stünden. Zu Weihnachten waren bei mehreren Anschlägen auf Christen in Nigeria mindestens 49 Menschen getötet worden. Boko Haram bekannte sich zu den Attentaten. Staatschef Goodluck Jonathan verhängte am Samstag in mehreren Unruheregionen den Ausnahmezustand und ließ in diesen Gegenden die Landesgrenzen schließen. Die Maßnahme sei notwendig, »um grenzüberschreitende terroristische Aktivitäten« zu verhindern, so Jonathan in einer Rundfunkansprache. (AFP/jW)
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