Zum Inhalt der Seite

Das Emotionale

Die Geschichte der DDR soll im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin ab 2018 völlig neu präsentiert werden. Es solle diesbezüglich »viel stärker auf Vermittlung gesetzt werden«, sagte der neue DHM-Präsident Alexander Koch der Nachrichtenagentur dapd. Er kündigte an, die gesamte Dauerausstellung zu überarbeiten, allerdings erst ab 2018. Hierzu würden bestimmte Teile geschlossen, andere offengehalten. »Wir werden Ausstellungsmodule entwickeln, sodaß wir in der Lage sein werden, die Ausstellung rascher zu aktualisieren und weiterzuentwickeln», sagte Koch. Besonders wichtig sei für die Vermittlung »das Emotionale«, sonst würde es »knochentrocken«. Die Leute müßten Spaß daran haben, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Es gehe »um Sinne, um Schauen, Hören, Riechen, Schmecken, Berühren – und das verbinden wir mit Geschichte«, erklärte Koch.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2012, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!