Zum Inhalt der Seite

Philippinen: Weit über tausend Sturmopfer

Manila. Die philippinischen Behörden haben die Zahl der Toten nach dem verheerenden Tropensturm »Washi« nach unten korrigiert. Offiziell waren am Dienstag 1 249 Todesopfer registriert, wie Regierungsvertreter mitteilten.

Zuvor war von fast 1 500 ums Leben gekommenen Menschen die Rede gewesen, nachdem Marine und Küstenwache vor der südphilippinischen Insel Mindanao weitere Leichen geborgen hatten. Die Opferzahl könnte aber in den nächsten Tagen noch steigen.

Der Sturm war zwischen dem 16. und 18. Dezember über Mindanao hinweggefegt und hatte dort Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. Am stärksten betroffen waren die Hafenstädte Cagayan de Oro und Iligan. Von den Zerstörungen sind insgesamt rund 471000 Menschen betroffen, die Sorge vor Epidemien wächst. Inzwischen haben die Behörden angesichts eines möglichen weiteren Tropensturms eine neue Flutwarnung ausgegeben. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2011, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!