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Bandenmitglieder geben Waffen ab

Villavicencio. In Kolumbien haben mehr als 400 Mitglieder einer kriminellen Bande damit begonnen, ihre Waffen abzugeben und sich der Justiz zu stellen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, trafen die Mitglieder der »Revolutionären Antikommunistischen Volksarmee« (ERPAC) am Donnerstag in Villavicencio, etwa hundert Kilometer südlich der Hauptstadt Bogotá, ein. Viele ERPAC-Mitglieder hatten früher den ultrarechten Vereinten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens (AUC) angehört. Sie und kleinere paramilitärische Gruppen werden für die Ermordung von mindestens 20000 Menschen verantwortlich gemacht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2011, Seite 6, Ausland

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