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Leserstimmen zur jW-Aktion

Heinz-W. Hammer, Essen:

»Die junge Welt ist konsequent solidarisch mit der kubanischen Revolution, ohne eurozentristische ›Ratschläge‹ zu erteilen, und unterstützt die weltweite Solidaritätsbewegung für die Befreiung der seit 13 Jahren unschuldig in den USA inhaftierten ›Miami 5‹. Deshalb werbe ich seit vielen Jahren in meinem Wirkungskreis für diese unverzichtbare Tageszeitung.«
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2011, Seite 16, Aktion

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Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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