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Pressefreiheit verteidigen

Leserstimmen zur jW-Aktion. Heute: Reiner Kotulla, Leun

»Ich schätze die junge Welt seit Jahren. Als Schriftsteller liefert sie mir immer wieder Material, meinen Romanen auch politische Inhalte zu geben. Ich wünsche Euch Durchhaltevermögen als eine Tageszeitung, die unabhängig ist vom Finanz- und Industriekapital.«

Für unsere Kampagne »Pressefreiheit verteidigen: 1000 Abos jetzt« suchen wir Leserinnen und Leser, die in zwei bis drei Sätzen ihre Zustimmung oder Ablehnung zur Arbeit der jungen Welt skizzieren und uns erlauben, diese mit Foto, Namen und Ortsangabe zu veröffentlichen. Denkbar wäre auch eine Aussage, wie Sie diese Kampagne konkret unterstützen. Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge mit Bild per Mail oder Brief an unser Aktionsbüro (Torstraße 6, 10119 Berlin).
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2011, Seite 7, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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