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Rugby: Kurzschluß

Auckland. Die überschwengliche Fan-Unterstützung bei der Rugby-WM in Neuseeland hat zu gefährlichen Ausfällen der Stromversorgung in Auckland geführt. Alleine 70 Meter Kabel mußten neu verlegt werden, weil ein Bewohner 15 Fahnenmasten aufstellen wollte und dabei die Stromleitungen durchtrennt hat. In einem anderen Stadtteil sorgte eine Fahne auf einer Hochleitung für Stromausfälle in 50 Haushalten. Das Stromunternehmen Vector warnte die Fans daher vor einer zu enthusiastischen Unterstützung. Mit einer gezielten Werbekampagne will das Unternehmen nun die Bewohner auf die Gefahren ihrer Euphorie aufmerksam machen. Unterdessen hat die Mannschaft aus Tonga ihre Chance aufs Viertelfinale gewahrt. Der Inselstaat bezwang am Mittwoch Japan mit 31:18 und feierte damit den ersten Sieg. Während Tonga mit einem Sieg über Frankreich die nächste Runde erreichen kann, ist Japan damit bereits ausgeschieden. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2011, Seite 16, Sport

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