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Atomstromimporte nehmen zu

München. Nach der Abschaltung von acht deutschen Kernkraftwerken im März sind die Stromeinfuhren aus Frankreich und Tschechien in die Höhe geschnellt. In erster Linie handele es sich bei den Importen um Atomstrom, berichtete der Focus am Wochenende unter Berufung auf Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft für das erste Halbjahr. Zwischen Januar und Juni flossen demnach aus Frankreich 10,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren aus Tschechien erreichten 5,6 Milliarden kWh. Das seien fast siebenmal mehr als im ersten Halbjahr 2010. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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