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Ergo-Management schlägt zurück

Düsseldorf. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt im Zusammenhang mit Vorfällen beim Versicherungskonzern Ergo wegen versuchter Erpressung gegen einen Geschäftsmann und zwei Rechtsanwälte. Diese hätten im Namen ehemaliger Ergo-Handelsvertreter gegenüber dem Konzern Forderungen in Millionenhöhe erhoben, so ein Behördensprecher am Freitag. Sollte der Konzern nicht zahlen, drohten sie damit, dem Unternehmen durch Presseveröffentlichungen »nachhaltig zu schaden«. Wegen dieses Vorfalls erstatte Ergo Anzeige. Der Ergo-Konzern war in den letzten Wochen wegen falsch berechneter Riester-Verträge und einer Sexparty in die Schlagzeilen geraten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2011, Seite 2, Inland

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