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13.08.2011
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Israel: Aufruf zu neuen Protesten
Jerusalem. Die israelische Protestbewegung hat für Samstag zu neuen Massendemonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungleichheit aufgerufen. Anders als bisher sind aber keine Aktionen in Tel Aviv und Jerusalem geplant, sondern in zwölf kleineren Städten, wie eine der Anführerinnen der Bewegung, Stav Schafir, am Freitag sagte.
Die Hauptkundgebung soll demnach in Beerscheba im Süden des Landes stattfinden. Weitere Demonstrationen sind in der drittgrößten israelischen Stadt Haifa sowie in Netanja, Afula, Beit Schean, Eilat und Dimona geplant. Außerhalb der großen Städte seien die Lebensbedingungen »noch schwieriger«, sagte Schafir. Verhandlungen mit der israelischen Regierung lehnte sie ab. Regierungschef Benjamin Netanjahu versuche seit einem Monat, »uns zu demütigen, uns auseinanderzubringen, Zeit zu gewinnen«, sagte Scharif. Getan habe er noch nichts.
Seit Mitte Juli richten sich in Israel starke Proteste gegen Wohnungsnot, steigende Lebenshaltungskosten und die Gesundheits- und Bildungspolitik der Regierung.
(AFP/jW)
Die Hauptkundgebung soll demnach in Beerscheba im Süden des Landes stattfinden. Weitere Demonstrationen sind in der drittgrößten israelischen Stadt Haifa sowie in Netanja, Afula, Beit Schean, Eilat und Dimona geplant. Außerhalb der großen Städte seien die Lebensbedingungen »noch schwieriger«, sagte Schafir. Verhandlungen mit der israelischen Regierung lehnte sie ab. Regierungschef Benjamin Netanjahu versuche seit einem Monat, »uns zu demütigen, uns auseinanderzubringen, Zeit zu gewinnen«, sagte Scharif. Getan habe er noch nichts.
Seit Mitte Juli richten sich in Israel starke Proteste gegen Wohnungsnot, steigende Lebenshaltungskosten und die Gesundheits- und Bildungspolitik der Regierung.
(AFP/jW)
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