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Senegal liefert Habré nicht aus

Dakar. Senegal will den tschadischen Expräsidenten Hissène Habré vorerst doch nicht in seine Heimat ausliefern. Dakar wolle mit der UNO, der Afrikanischen Union und der EU über eine Lösung beraten, so der senegalesische Außenminister Madicke Niang. Die Regierung im Senegal sagte die Auslieferung nur Stunden vor dem geplanten Abflug Habrés ab. Diesem werden Menschenrechtsverstöße während seiner achtjährigen Herrschaft im Tschad von 1982 bis 1990 vorgeworfen. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hatte Senegal aufgefordert, die Entscheidung zur Auslieferung zu überdenken, da es unzureichende Garantien für einen fairen Prozeß gebe. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2011, Seite 6, Ausland

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