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Tarifverhandlung ohne Ergebnis

Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 14000 Zeitungsredakteure zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und den Gewerkschaften ver.di und DJV sind am Donnerstag erneut ohne Ergebnis geblieben: »Der BDZV hält weiter an massiven Verschlechterungen des Tarifniveaus fest, die wir nicht akzeptieren können«, erklärte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke in Berlin. »Es geht uns ganz prinzipiell um die Sicherung von Qualitätsjournalismus und eine faire Entlohnung der Journalisten. Die Forderungen der Verleger gehen in die komplett andere Richtung.« Die geforderten Verschlechterungen beinhalteten unter anderem die Streichung des Urlaubsgeldes und eine Tarifabsenkung von über 20 Prozent für Neuangestellte sowie Einschnitte bei der Altersversorgung.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2011, Seite 5, Inland

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