-
18.06.2011
- → Ausland
China: 120 Milliarden Dollar unterschlagen
Peking. Korrupte chinesische Beamte haben nach Angaben der
Zentralbank des Landes seit Mitte der 90er Jahre mehr als 120
Milliarden Dollar (85 Milliarden Euro) unterschlagen und sich damit
ins Ausland abgesetzt. Einem in dieser Woche vorgestellten Bericht
zufolge wurden die Vermögenswerte unter anderem über
Konten in Steueroasen oder über Investitionen in Immobilien
außer Landes geschmuggelt. Zwischen 16000 und 18000
Staatsbedienstete hätten sich bis zum Jahr 2008 über
derartige Geschäfte persönlich bereichert, hieß es
in dem Bericht weiter. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland