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Schweiz verschärft Bankenaufsicht

Bern. Mit großer Mehrheit hat der Schweizer Ständerat, in dem die Vertreter der Kantone sitzen, strengeren Regeln für die großen Banken des Landes zugestimmt. Laut dem Gesetz haben die Großbanken den Anteil ihres sogenannten harten Kernkapitals an der Bilanzsumme künftig auf mindestens zehn Prozent zu erhöhen. Diesen Anteil müssen die Banken im Krisenfall auf 19 Prozent steigern können. Damit liegt die Quote deutlich über der der neuen Regeln zur Abfederung von Risiken (Basel III), die künftig für alle Banken weltweit gelten sollen. Dieses Abkommen sieht lediglich einen Kernkapitalanteil von sieben Prozent vor. Das neue Schweizer Gesetz soll verhindern, daß der Staat noch einmal wie in der Finanzkrise die Banken wegen ihrer Größe vor der Pleite retten muß. Betroffen sind die UBS und die Credit Suisse. Mit einer höheren Kernkapitalquote können Banken in der Krise Kreditausfälle oder Börsencrashs besser abfedern. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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