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Entwicklungshelfer erster Klasse

Frankfurt. Gegen den Vorstand der bundeseigenen Entwicklungsorganisation Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sind nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau (Dienstagausgabe) Vorwürfe wegen Verschwendung laut geworden. In einem Brief an Entwicklungshilfestaatssekretär und GIZ-Aufsichtsratschef Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) wollte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding demnach wissen, ob es stimme, daß der GIZ-Vorstand auf Dienstreisen häufig die First Class wähle. Er habe auch die Kosten für einen »Fuhrpark an Luxuskarossen mit jeweils eigenem Fahrer« sowie »umfangreiche« und »größtenteils unnötige« Baumaßnahmen« in den Vorstandsbüros kritisiert. Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verteidigte die Ausgaben laut FR mit den Herausforderungen, die der Vorstand eines Unternehmens mit einem Umsatz von fast zwei Milliarden Euro bewältigen müsse.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2011, Seite 4, Inland

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