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15.06.2011
- → Inland
Entwicklungshelfer erster Klasse
Frankfurt. Gegen den Vorstand der bundeseigenen
Entwicklungsorganisation Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ) sind nach einem Bericht der Frankfurter
Rundschau (Dienstagausgabe) Vorwürfe wegen Verschwendung laut
geworden. In einem Brief an Entwicklungshilfestaatssekretär
und GIZ-Aufsichtsratschef Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) wollte
der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding demnach wissen, ob es
stimme, daß der GIZ-Vorstand auf Dienstreisen häufig die
First Class wähle. Er habe auch die Kosten für einen
»Fuhrpark an Luxuskarossen mit jeweils eigenem Fahrer«
sowie »umfangreiche« und »größtenteils
unnötige« Baumaßnahmen« in den
Vorstandsbüros kritisiert. Das Ministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verteidigte die
Ausgaben laut FR mit den Herausforderungen, die der Vorstand eines
Unternehmens mit einem Umsatz von fast zwei Milliarden Euro
bewältigen müsse.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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