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Ver.di erhöht Druck im Einzelhandel

Stuttgart. Weit über 1000 Beschäftigte aus dem Einzelhandel sind einem Aufruf der Stuttgarter Bezirksverwaltung von ver.di gefolgt und haben am Mittwoch die Arbeit niedergelegt. Verstärkung erhielten sie von ihren Kollegen in Schwäbisch-Hall, Esslingen, Reutlingen und Pforzheim. Bestreikt wurden insgesamt 41 Betriebe. Die Gewerkschaft ver.di hat innerhalb einer Woche die Streiks im Einzelhandel Tag für Tag ausgedehnt. Damit soll den Unternehmern signalisiert werden, daß die Beschäftigten ein abschlußfähiges Angebot erwarten. Von Arbeitgeberseite wurde bisher ein Angebot von 1,5 Prozent Lohnerhöhung ab 1. Juli und eine Einmalzahlung von 180 Euro unterbreitet. Ver.di fordert eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent. Eine Fortsetzung der Streiks in der nächsten Woche wurde angekündigt, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2011, Seite 1, Inland

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