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DGB-BDA-Vorstoß gescheitert
Berlin. Die gemeinsame Initiative von Gewerkschaften und
Unternehmern für die sogenannte Tarifeinheit ist vorerst
gescheitert. Der Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes
(DGB) beschloß am Dienstag in Berlin, das im vergangenen Jahr
mit der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA)
vereinbarte Projekt nicht fortzusetzen. Damit sollte per Gesetz
verhindert werden, daß in einem Betrieb für
unterschiedliche Berufsgruppen verschiedene Tarifverträge
gelten dürfen.
Im DGB-Vorstandsbeschluß wird jedoch betont, das Ziel der Tarifeinheit »ist und bleibt richtig«. Im Mai hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dem Vorhaben nach scharfer Kritik von der Basis die Unterstützung entzogen. Mit dem Ausscheiden der zweitgrößten Einzelgewerkschaft im DGB mache eine Fortführung nun keinen Sinn mehr, hieß es am Dienstag in Gewerkschaftskreisen. (AFP/jW)
Im DGB-Vorstandsbeschluß wird jedoch betont, das Ziel der Tarifeinheit »ist und bleibt richtig«. Im Mai hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dem Vorhaben nach scharfer Kritik von der Basis die Unterstützung entzogen. Mit dem Ausscheiden der zweitgrößten Einzelgewerkschaft im DGB mache eine Fortführung nun keinen Sinn mehr, hieß es am Dienstag in Gewerkschaftskreisen. (AFP/jW)
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