-
03.06.2011
- → Inland
In Stuttgart wird weiter blockiert
Stuttgart. Angesichts der Ankündigung von Bahn-Chef
Rüdiger Grube, ab Montag die Bauarbeiten am geplanten
Tiefbahnhof »Stuttgart 21« fortzusetzen, haben Gegner
des Projekts zu weiteren Sitzblockaden aufgerufen. Ab Montag soll
die Aktion unter dem Motto »Aus!Sitzen.2« vor der
Einfahrt zum Baugelände beginnen.
Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, erklärte am Donnerstag: »Die Bahn meint, sie müsse weiterbauen, obwohl alle Fakten gegen ›Stuttgart 21‹ sprechen. Daher werden wir weitere Baumaßnahmen blockieren und uns Bauarbeitern und Baufahrzeugen in den Weg stellen.« Am heutigen Freitag wollen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in einem Spitzengespräch den Fortgang des Projektes und einen möglichen Ausstieg erörtern.
(jW)
Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, erklärte am Donnerstag: »Die Bahn meint, sie müsse weiterbauen, obwohl alle Fakten gegen ›Stuttgart 21‹ sprechen. Daher werden wir weitere Baumaßnahmen blockieren und uns Bauarbeitern und Baufahrzeugen in den Weg stellen.« Am heutigen Freitag wollen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in einem Spitzengespräch den Fortgang des Projektes und einen möglichen Ausstieg erörtern.
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland