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Tarifverhandlungen bei Charité-Tochter

Berlin. Für die über 2500 Beschäftigten der Charité Facility Management GmbH (CFM) haben am Dienstag nach mehrtägigen Streiks die Tarifverhandlungen über einen ersten Tarifvertrag begonnen. Dabei geht es um manteltarifliche Forderungen wie gleiche Arbeits- und Urlaubszeiten, Schichtzulagen sowie darum, die eklatanten Lohndifferenzen von zum Teil über einem Drittel zwischen den CFM- und Charité-Angestellten bei gleicher Arbeit, zu schließen.

Nach Einschätzung von ver.di seien die Auftaktgespräche in einer »konstruktiven Verhandlungsatmosphäre« verlaufen. Die Gewerkschaft betonte am Donnertags allerdings, daß der Streik nur ausgesetzt und man jederzeit in der Lage sei, ihn wieder aufzunehmen, sollten die Verhandlungen ins Stocken geraten. Die CFM ist die 2006 ausgegründete Tochtergesellschaft der Universitätskliniken Charité und bündelt sämtliche Dienstleistungen, die nicht unmittelbar am Patienten stattfinden.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2011, Seite 5, Inland

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