Die illegale Abholzung des Regenwaldes im brasilianischen
Amazonas-Gebiet schreitet voran. Dies geht aus aktuellen
Satellitendaten des Nationalen Instituts für Weltraumforschung
(INPE) in Brasilia hervor. Im April wurden demnach 477,4
Quadratkilometer Regenwald gerodet, 85 Prozent davon im Bundesstaat
Mato Grosso. Im Vergleich zu März bedeutet dies einen Anstieg
um 540 Prozent. 60 Prozent des Amazonas durchziehen brasilianischen
Boden. Roberto Maldonado vom WWF Deutschland nennt den Kahlschlag
»katastrophal« und führt ihn auf Rinderzucht und
Soja-Anbau zurück. Daß derzeit so rasant illegal
abgeholzt wird, erklärt er mit eine Debatte über das
Waldschutzgesetz im brasilianischen Unterhaus und den gestiegenen
Soja-Preisen. (ots/jW)
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