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Vorerst keine AKW-Streßtests

Brüssel. Die Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und den Vertretern der Atomaufsichtsbehörden der 27 Mitgliedsstaaten über einen einheitlichen Sicherheitscheck für alle Atomkraftwerke in der Europäischen Union sind am Donnerstag ergebnislos abgebrochen worden. Während vor allem Deutschland verlangt, daß auch von Menschen ausgehende Gefahren wie Terrorattacken, Flugzeugabstürze und Cyberangriffe berücksichtigt werden, bestehen besonders Frankreich und Großbritannien auf einer Beschränkung der Sicherheitstests auf mögliche Naturkatastrophen. Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger hatte aufgrund dessen bereits im Vorfeld vor einem Scheitern der Verhandlungen gewarnt. Die Gespräche sollen am kommenden Donnerstag in Prag wiederaufgenommen werden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2011, Seite 1, Inland

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