-
04.05.2011
- → Feuilleton
Hollywood denkt um
Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow (»The Hurt
Locker«) muß nach der Tötung von Osama bin Laden
umdenken. Die Regisseurin wollte in ihrem nächsten Film
»Kill bin Laden« (»Tötet bin Laden«)
von einem gescheiterten Anschlag des US-Militärs auf den
Terroristenführer erzählen, wie das Branchenblatt The
Hollywood Reporter am Montag berichtete. Bigelow und Drehbuchautor
Mark Boal würden nun in den nächsten Tagen ihre Optionen
abwägen. Sie hätten gerade mit der Schauspielersuche
angefangen. Die Filmemacher könnten den Angaben zufolge ihre
Geschichte nur geringfügig ändern, radikal umschreiben
oder das Projekt ganz aufgeben. Zudem sei in den nächsten
Wochen damit zu rechnen, daß eine ganze Reihe neuer Filme
über bin Laden vorbereitet werde. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton