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Landesregierung will Kripochef loswerden

Potsdam. In Brandenburg ist gegen den Chef der Spremberger Kriminalpolizei ein Verfahren zur Rücknahme der Ernennung zum Beamten eingeleitet worden. Wie ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag in Potsdam mitteilte, besteht der begründete Verdacht, daß der Beamte bei seiner Übernahme in den Landesdienst Anfang der 1990er Jahre seinen Dienstherrn arglistig getäuscht und keine vollständig wahrheitsgemäßen Angaben zu seiner Tätigkeit für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gemacht habe. Der Kripochef war bereits Anfang März vom Dienst suspendiert worden. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2011, Seite 2, Inland

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