-
02.05.2011
- → Kapital & Arbeit
Schlecker führt schwarze Listen
Berlin. Die Drogerie-Kette Schlecker führt nach
Spiegel-Informationen Listen über mißliebige Mitarbeiter
mit dem Ziel, diese schnellstmöglich loszuwerden. Die
Geschäftsführung arbeite nach ver.di-Erkenntnissen eine
Art Kündigungsliste ab, berichtet das Magazin in seiner neuen
Ausgabe. Personaldirektor Michael Strisciulli habe die Liste im
Oktober 2009 verfassen lassen. Das 20seitige Papier enthalte die
Namen von Dutzenden ebenso langjährigen wie mißliebigen
Mitarbeitern im gesamten Bundesgebiet. Manche seien im Betriebsrat
gewesen, fast alle hätten hohe Gehaltsstufen erreicht gehabt.
Sie seien für Schlecker wohl zu teuer geworden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
