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Studie lobt Öffnung des Arbeitsmarktes

Nürnberg. Die am Sonntag in Kraft tretende Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Menschen aus acht ost- und mitteleuropäischen Ländern führt einer Studie zufolge zu geringfügig sinkenden Löhnen und einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Insgesamt seien die Effekte für die deutsche Wirtschaft aber eindeutig positiv, und es sei mit einem Wohlfahrtsgewinn zu rechnen, teilte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Freitag mit. Das IAB rechnete mehrere Szenarien zu der Öffnung des Arbeitsmarktes für Bürger aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei sowie den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen durch. Nach diesen von einer hohen, mittleren und niedrigen Zuwanderung ausgehenden Modellen werden die Reallöhne bis zum Jahr 2020 um zwischen 0,15 Prozent und 0,4 Prozent niedriger liegen als in einem Szenario ohne Arbeitsmarktöffnung. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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