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China verbittet sich Einmischung

Peking. Nach der neuerlichen Kritik der USA an der Menschenrechtslage in China hat sich Peking gegen jegliche Einmischung verwahrt. »Die USA sollten aufhören, sich in die inneren Angelegenheiten von anderen Staaten einzumischen«, erklärte das Außenministerium am Wochenende in Peking. Konkret kritisierte ein Sprecher den vor wenigen Tagen veröffentlichten Bericht des US-Außenministeriums zum Stand der Menschenrechte in der Welt. Washington solle die Situation im eigenen Land analysieren, statt sich als »Prediger der Menschenrechte« zu gebären. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte bei der Vorlage des Menschenrechtsberichts am Freitag die Lage in China beklagt, die sich »verschlechtert« habe. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2011, Seite 6, Ausland

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