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Rom schickt Flüchtlinge zurück
Rom/Paris. Italien will ab sofort alle über das Mittelmeer
kommenden tunesischen Flüchtlinge in ihr Heimatland
zurückschicken. Immigranten, die sich schon im Land befinden,
sollen eine befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten, mit der sie
auch in andere EU-Staaten einreisen können. Das erklärte
der italienische Innenminister Roberto Maroni am Donnerstag in Rom.
Dieser Schritt könnte vor allem den Flüchtlingsstreit
zwischen Paris und Rom verschärfen. Zahllose Tunesier
dürften versuchen, von Italien nach Frankreich zu reisen. Die
französische Regierung erschwerte daraufhin die Bedingungen
für die Einreise von Migranten. (dpa/jW)
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