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Rom schickt Flüchtlinge zurück

Rom/Paris. Italien will ab sofort alle über das Mittelmeer kommenden tunesischen Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückschicken. Immigranten, die sich schon im Land befinden, sollen eine befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten, mit der sie auch in andere EU-Staaten einreisen können. Das erklärte der italienische Innenminister Roberto Maroni am Donnerstag in Rom. Dieser Schritt könnte vor allem den Flüchtlingsstreit zwischen Paris und Rom verschärfen. Zahllose Tunesier dürften versuchen, von Italien nach Frankreich zu reisen. Die französische Regierung erschwerte daraufhin die Bedingungen für die Einreise von Migranten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2011, Seite 6, Ausland

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