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Massive Ausfälle durch GDL-Streik

Frankfurt/Main. Die Lokführerstreiks bei den großen Bahn-Konkurrenten haben am Montag nach Gewerkschaftsangaben zu massiven Zugausfällen geführt. »Drei Viertel der Züge der bestreikten privaten Schienenpersonennahverkehrsunternehmen sind heute Morgen ausgefallen. Zum kompletten Stillstand kam es bei der Vogtlandbahn«, teilte die Lokführer-Gewerkschaft GDL in Frankfurt mit.

»Wir sind mit der Streikbeteiligung sehr zufrieden«, zog der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky eine Zwischenbilanz nach zehn von insgesamt 24 Stunden Streik. Der Arbeitskampf soll am Dienstagmorgen um 2.30 Uhr beendet werden.

Im Kampf um einheitliche Standards für alle Lokführer läßt die GDL seit Montag früh Züge der sechs Unternehmen Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn stehen. Nicht gestreikt wird im Fernverkehr und bei der Deutschen Bahn – der Konzern verhandelt wieder mit den Lokführern. (dpa/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2011, Seite 4, Inland

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