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Protest gegen Gentechniksaatgut
Berlin. Rund 100 Aktivisten haben am Freitag vor dem Bundesrat in
Berlin für die Beibehaltung einer Nulltoleranz gegenüber
Gentechnikverunreinigungen im Saatgut demonstriert und den
Ländervertretern 65000 Unterschriften für diese Forderung
überreicht. Benedikt Härlin von der Initiative Save our
Seeds (SOS) warnte auf der Kundgebung vor der Abstimmung über
eine Änderung des Gentechnikgesetzes vor »technischen
Tricks, um Gentechnik gegen den Willen der Verbraucher und zum
Schaden der Landwirte einzuschmuggeln«.
Die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hatten beantragt, die geltende Nulltoleranz solle per Verordnung durch eine »für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung« abgelöst werden. Einer SOS-Pressemitteilung zufolge wurde dies aber mehrheitlich abgelehnt. Statt dessen wurde ein Antrag aus Bayern angenommen, nach dem im Gesetz klargestellt werden müsse, »daß für die Reinheit von Saatgut einzustehen hat, wer es einführt oder sonst erstmals in den Verkehr bringt«. (jW)
Die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hatten beantragt, die geltende Nulltoleranz solle per Verordnung durch eine »für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung« abgelöst werden. Einer SOS-Pressemitteilung zufolge wurde dies aber mehrheitlich abgelehnt. Statt dessen wurde ein Antrag aus Bayern angenommen, nach dem im Gesetz klargestellt werden müsse, »daß für die Reinheit von Saatgut einzustehen hat, wer es einführt oder sonst erstmals in den Verkehr bringt«. (jW)
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