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Japan: Situation verschärft sich

Tokio/Berlin. Mit allen Mitteln kämpft das japanische Militär gegen Kernschmelzen im Katastrophen-AKW Fukushima. Mit Wasserabwürfen aus der Luft und Spritzkanonen am Boden versuchen die Soldaten, den havarierten Reaktor 3 zu kühlen. Ob das große Atom-Desaster noch verhindert werden kann, entscheidet sich nach Einschätzung der deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz vermutlich bis Samstag: Wenn die Kühlversuche an Block 4 des havarierten Atomkraftwerks scheiterten, komme es zur Katastrophe. Hier liegen die Kernbrennstäbe außerhalb der stählernen Schutzhülle offen in einem Abklingbecken. Die Situation der Flüchtlinge in Japan verschärft sich derweil. Vor allem im Nordosten kämpfen die Menschen gegen bittere Kälte. Benzin und Nahrungsmittel werden immer knapper. Die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer stieg auf knapp 6000. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2011, Seite 1, Ausland

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