-
16.03.2011
- → Ausland
Israel kapert Schiff im Mittelmeer
Jerusalem. Israels Marine hat im Mittelmeer ein Schiff mit einer
angeblichen Waffenlieferung für den Gazastreifen aufgebracht.
Die Waffen seien für »terroristische
Vereinigungen« bestimmt gewesen, sagte eine Sprecherin der
israelischen Armee am Dienstag. Das unter libyscher Flagge fahrende
Schiff sei rund 200 Seemeilen (etwa 370 Kilometer) westlich der
israelischen Küste aufgehalten worden. Es sei von der
südtürkischen Hafenstadt Mersin in die
nordägyptische Küstenstadt Alexandria unterwegs gewesen
und nach seiner Entdeckung nach Israel eskortiert worden, sagte die
Armeesprecherin. Die Besatzung habe den israelischen Soldaten
keinen Widerstand geleistet.
Nach Angaben der Sprecherin gehört das Schiff einer deutschen Reederei, die es an ein nicht näher bekanntes französisches Unternehmen verliehen habe. Über die Art der sichergestellten Waffen machte sie keine Angaben. (AFP/jW)
Nach Angaben der Sprecherin gehört das Schiff einer deutschen Reederei, die es an ein nicht näher bekanntes französisches Unternehmen verliehen habe. Über die Art der sichergestellten Waffen machte sie keine Angaben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland