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Boock: Becker nicht an Planung beteiligt

Stuttgart. Das frühere RAF-Mitglied Verena Becker war nach Einschätzung von Peter-Jürgen Boock nicht an der Planung des Buback-Attentats von 1977 beteiligt. Becker sei »nicht planerisch veranlagt« gewesen, sagte der 59jährige am Donnerstag als Zeuge vor dem Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart. Damit widersprach er dem wesentlichen Anklagevorwurf der Bundesanwaltschaft gegen Becker.

Andere RAF-Mitglieder seien »für die strategische Planung viel geeigneter« gewesen, betonte Boock, der zur Zeit des Attentats zur Führungsgruppe der RAF gehört hatte. In dem Stuttgarter Prozeß ist Becker angeklagt, Mittäterin beim tödlichen Anschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine zwei Begleiter am 7.April 1977 gewesen zu sein.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2011, Seite 5, Inland

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