Börsenfusion trifft auf Ablehnung
München/Wiesbaden. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger
(SdK) lehnt die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der
US-amerikanischen NYSE Euronext ab. Der Nutzen des
Zusammenschlusses für die Aktionäre der Deutschen
Börse sei nicht erkennbar und die Ertragspotentiale blieben
bisher vage, teilten die Aktionärsschützer am Donnerstag
mit.
Zudem befürchtet die Schutzgemeinschaft, daß die Deutsche Börse auf mittlere Sicht von den US-Amerikanern dominiert wird. Dies sei eine »wahrscheinlich sehr schlechte Entwicklung für den Finanzstandort Deutschland«.
Auch der geschäftsführende Vorstand des Deutschen Aktieninstituts, Rüdiger von Rosen, warnte vor »gravierenden Folgen« für deutsche börsennotierte Unternehmen. Mit der Fusion könnten diese Unternehmen unter die Aufsicht der US-Rechtsprechung kommen, so von Rosen auf heute.de. Damit drohten auch Unternehmen, die ihren Sitz nicht in den USA haben, Eingriffe von US-Behörden. (dapd/jW)
Zudem befürchtet die Schutzgemeinschaft, daß die Deutsche Börse auf mittlere Sicht von den US-Amerikanern dominiert wird. Dies sei eine »wahrscheinlich sehr schlechte Entwicklung für den Finanzstandort Deutschland«.
Auch der geschäftsführende Vorstand des Deutschen Aktieninstituts, Rüdiger von Rosen, warnte vor »gravierenden Folgen« für deutsche börsennotierte Unternehmen. Mit der Fusion könnten diese Unternehmen unter die Aufsicht der US-Rechtsprechung kommen, so von Rosen auf heute.de. Damit drohten auch Unternehmen, die ihren Sitz nicht in den USA haben, Eingriffe von US-Behörden. (dapd/jW)
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