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Vive le cinéma!

Im Pariser Théâtre du Châtelet wurde am Freitag abend der französische Filmpreis »César« verliehen. Bester Film wurde »Von Menschen und Göttern« über die Entführung und Ermordung von Mönchen in Algerien im Jahr 1996. Als bester Hauptdarsteller wurde Eric Elmosnino für seine Rolle in »Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte« über das Leben des Chansonsängers Serge Gainsbourg ausgezeichnet. Der Film von Joann Sfar wurde auch bestes Erstlingswerk. Den Preis für die beste Hauptdarstellerin erhielt Sara Forestier für ihren Part im Film »Der Name der Leute«, in dem Frankreichs früherer Regierungschef Lionel Jospin mitspielt, der bei der Preisverleihung im Publikum saß. Als bester ausländischer Film wurde »The Social Network« prämiert. Einen Ehren-»César« nahm Quentin Tarantino aus den Händen von Diane Kruger und Christoph Waltz entgegen, die in seinem Film »Inglourious Basterds« mitgespielt hatten. Tarantino jubelte: »Vive le cinéma!« (»Es lebe das Kino!«). (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2011, Seite 13, Feuilleton

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