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Prozeßbeginn gegen Posada

El Paso. Mit der Auswahl der Geschworenen hat am Montag im US-Bundesstaat Texas der mit Spannung erwartete Prozeß gegen den unter Terrorverdacht stehenden Exilkubaner Luis Posada Carriles wegen Falschaussagen und Meineids in einem Einbürgerungsverfahren begonnen. Sollte der 82jährige für schuldig befunden werden, drohen ihm bis zu 60 Jahre Haft. Kubanische Medien bezeichneten das Verfahren jedoch als »Farce«, weil die von Posada zu verantwortenden Terroranschläge nicht Gegenstand der Verhandlungen sind. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2011, Seite 7, Ausland

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