Kulturstreik
Aus Protest gegen die Sparpolitik der italienischen Regierung im
Kulturbereich sind im am Montag im ganzen Land Kinos, Theater und
Konzerthäuser geschlossen geblieben. An dem Kulturstreik
nahmen den Organisatoren zufolge mehr als 250000 Menschen teil,
darunter prominente Schauspieler wie Riccardo Scamarcio und Toni
Servillo sowie der Direktor der Mailänder Scala, Stephane
Lissner. Die Regierung will innerhalb der nächsten drei Jahre
280 Millionen Euro im Kulturbereich einsparen, davon 58 Millionen
Euro allein beim Etat des Kulturministeriums. Mit ähnlichen
Protesten hatten Anfang November Angestellte von Hunderten Museen,
darunter des Dogenpalasts in Venedig und des Palazzo Vecchio in
Florenz, auf den desolaten Zustand der italienischen
Kultureinrichtungen aufmerksam gemacht.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
