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Justizministerin gegen Gesetzesverschärfungen
Berlin. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
(FDP/Foto) ist gegen Gesetzesverschärfungen, plädiert
aber für den personellen Ausbau des Sicherheitsapparates. In
der Welt am Sonntag verwies sie darauf, daß in den
Haushaltsberatungen soeben die Möglichkeit geschaffen worden
sei, 450 zusätzliche Stellen für die Bundespolizei
einzurichten. »In Bayern haben wir nach der
Regierungsübernahme 1000 neue Stellen eingerichtet und
Wiederbesetzungssperren für die Polizei ausgesetzt«,
erklärte die bayerische FDP-Landesvorsitzende.
Mit ihrem Widerstand gegen neue Gesetze setzt sich die Ministerin in Widerspruch zu ihrem Koalitionspartner, der CDU/CSU. Die Union fordert, kräftig unterstützt von dem Sozialdemokraten Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamts, die Wiedereinführung der vom Bundesverfassungsgericht gestoppten Vorratsdatenspeicherung.
(jW)
Mit ihrem Widerstand gegen neue Gesetze setzt sich die Ministerin in Widerspruch zu ihrem Koalitionspartner, der CDU/CSU. Die Union fordert, kräftig unterstützt von dem Sozialdemokraten Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamts, die Wiedereinführung der vom Bundesverfassungsgericht gestoppten Vorratsdatenspeicherung.
(jW)
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