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USA: Streit um Hinrichtung

Washington. Im US-Bundesstaat Oklahoma klagen Anwälte eines Todeskandidaten gegen das Vorhaben, erstmals ein Tierbetäubungsmittel bei einer Hinrichtung einzusetzen. Die Behörden begründen den Schritt mit Lieferengpässen. Weil das sonst verwendete Medikament Thiopental knapp geworden ist, mußten bereits einige Bundesstaaten Hinrichtungen aufschieben. Der einzige Hersteller von Thiopental in den USA, der Pharmakonzern Hospira, kann voraussichtlich erst Anfang 2011 wieder liefern. Ob ersatzweise das Tierbetäubungsmittel Pentobarbital eingesetzt werden darf, soll in den nächsten Tagen ein US-Bundesgericht klären. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2010, Seite 7, Ausland

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