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Prozeß gegen Kurden in Diyarbakir
Diyarbakir. Unter großen Sicherheitsvorkehrungen hat am
Montag in Diyarbakir der Prozeß gegen 151 kurdische Politiker
begonnen, denen die türkische Staatsanwaltschaft
Unterstützung der Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) vorwirft.
Unter den Angeklagten befinden sich zwölf Bürgermeister,
die der Partei für Frieden und Demokratie (BDP)
angehören, zahlreiche Vorstandsmitglieder der mittlerweile
verbotenen Partei für eine Demokratische Gesellschaft (DTP)
sowie Aktivistinnen der Freien Frauenbewegung. Der ehemalige
Parlamentsabgeordnete Hatip Dicle verkündete im Namen aller
Angeklagten, daß sie ihre Verteidigung in der vor Gericht
verbotenen kurdischen Sprache halten werden.
Zum Prozeßauftakt waren über 100 Abgeordnete und Menschenrechtsaktivisten aus mehreren europäischen Ländern als Beobachter angereist, doch nur wenigen von ihnen wurde nach stundenlangem Warten der Zutritt zu dem eigens für den Mammutprozeß errichteten Gerichtssaal gewährt. Vor dem Gebäude versammelten sich zeitgleich Tausende Menschen, die die Gefangenentransporter mit den Angeklagten lautstark begrüßten. Nick Brauns, Diyarbakir
Zum Prozeßauftakt waren über 100 Abgeordnete und Menschenrechtsaktivisten aus mehreren europäischen Ländern als Beobachter angereist, doch nur wenigen von ihnen wurde nach stundenlangem Warten der Zutritt zu dem eigens für den Mammutprozeß errichteten Gerichtssaal gewährt. Vor dem Gebäude versammelten sich zeitgleich Tausende Menschen, die die Gefangenentransporter mit den Angeklagten lautstark begrüßten. Nick Brauns, Diyarbakir
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