Llosa-Charts
Die Agentur Media Control in Baden-Baden hat ermittelt, welche
Bücher des neuen Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas
Llosa sich seit 2002 in Deutschland am besten verkauft haben. Am
beliebtesten war demnach die Taschenbuchausgabe von »Das
böse Mädchen«. Die Hardcover-Version der Geschichte
um Ricardo und seine Flamme Lily verkaufte sich am drittbesten.
Dazwischen liegt Llosas »Das Fest des Ziegenbocks«
über den dominikanischen Diktator Rafael Trujillo
(1891–1961), der Adolf Hitler bewunderte und jüdischen
Flüchtlingen Asyl bot, um die Bevölkerung seiner Republik
»aufzuweißen«. Auf Platz vier der
Media-Control-Liste steht »Das Paradies ist anderswo«,
in der die französische Sozialistin Flora Tristan und ihr
berühmter Enkel, der Maler Paul Gauguin, auftauchen. Auf Rang
fünf folgt der Krimi »Tod in den Anden«.
(apn/jW)
(apn/jW)
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